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E3: beweist langen Atem

Nach den intensiven Duellen gegen internationale Top-Clubs wartete am Samstag eine neue Herausforderung auf die E3 des VfL Germania: Im Testspiel gegen Eschersheim waren die Rollen diesmal vertauscht. Nicht wir waren die „Kleinen“, sondern traten als Favorit an. Eine Aufgabe, die das Team trotz personeller Engpässe gut meisterte.

Ein bissiger Gast und Frankfurter Aluminium-Pech

Dass man keinen Gegner unterschätzen darf, zeigte sich ab der ersten Minute. Die Eschersheimer traten mutig und bissig auf, machten früh Druck und erspielten sich erste Chancen. Unsere Defensive musste von Beginn an hellwach sein, um Schlimmeres zu verhindern.

Nach vorne fehlte den Germanen zunächst das nötige Quäntchen Glück: Latte, Pfosten oder Zentimeter am Torvorbei. Der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Erst nach etwa zehn Minuten platzte der Bann und die Adler gingen mit 1:0 in Führung.

Kraftakt ohne Auswechselbank

Die Vorzeichen standen an diesem Tag erschwert: Ohne gelernten Torhüter und mit nur einem einzigen Auswechselspieler mussten die Jungs die Partie bestreiten. Die Gäste hingegen konnten aus dem Vollen schöpfen und brachten immer wieder frische Kräfte („die zweite Brigade“) aufs Feld.

Zwar erhöhten die Germanen zwischenzeitlich auf 2:0, doch Eschersheim nutzte die schwindenden Kräfte und die fehlende Routine auf der Torwartposition eiskalt aus. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels glichen die Gäste zum 2:2-Halbzeitstand aus.

Der Knoten platzt im zweiten Drittel

Ein Distanzschuss der Eschersheimer schlug zur 2:3-Führung ein. Doch die Antwort der Germanen ließ nicht lange auf sich warten. Nach dem erneuten Ausgleich zum 3:3 und weiteren Aluminium-Treffern fand die E3 ihren Rhythmus.

Plötzlich lief der Ball sicher durch die Reihen, die Chancen wurden konsequent genutzt und der Knoten platzte endgültig. Mit sehenswerten Spielzügen bauten die Jungs das Ergebnis bis zum Ende des zweiten Drittels auf ein komfortables 8:4 aus.

Souveräner Abschluss

Im letzten Drittel ließen die Germanen nichts mehr anbrennen. Trotz der schweren Beine blieb das Team mutig und spielfreudig. Am Ende stand ein deutlicher 12:4-Sieg auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das die spielerische Überlegenheit widerspiegelte, aber auch den Respekt vor der kämpferischen Leistung der Eschersheimer nicht schmälern sollte.

Fazit:

Ein Test, der gezeigt hat, dass die Mannschaft auch mit personellen Rückschlägen und in der Favoritenrolle umgehen kann. Mental stark zurückgekommen und am Ende souverän gewonnen.

Am Wochenende mit dabei waren (in alphabetischer Reihenfolge): Adam(2)Anton, Carlo (3), Liam, Nik (1), Onur, Sebastian (1), Suhail (5), Teo, Trainer Mauro