D1: Hallenmasters 2026
Am 14. Februar 2026 nahmen unsere D1-Junioren am BWS Hallenmasters teil, einem Turnier, das von Gemaa Tempelsee mit viel Herzblut, großem Engagement und der Unterstützung zahlreicher Helfer auf die Beine gestellt wurde. Die Organisation war hervorragend, die Atmosphäre in der Halle durchweg positiv und sportlich fair. Das Hallenmasters zählt mittlerweile zu den angesagtesten Jugendturnieren in Frankfurt. Die vorbildliche Vereinsarbeit von Gemaa Tempelsee, die seit Jahrzehnten geleistet wird, verdient an dieser Stelle ein großes Lob, hier können sich viele Vereine eine Scheibe abschneiden.
Der Turniermodus sah drei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften vor. Gespielt wurde um die begehrten Plätze für das Viertelfinale, ab dort ging es im K.-o.-System weiter.
Unsere Jungs waren von Beginn an hoch motiviert. Die Kulisse war beeindruckend, die Stimmung hervorragend, ein echtes Fußballfest. Nach einer längeren Wartezeit stand schließlich das erste Gruppenspiel an. Gegen den Gastgeber Gemaa Tempelsee gelang ein eindrucksvoller 7:1-Auftaktsieg. Von Anfang an zeigten die Adler Entschlossenheit und ließen keinen Zweifel daran, dass sie ein starkes Turnier spielen wollten.
In der zweiten Partie wartete mit Hailer/Meerholz ein deutlich erfahreneres Hallenteam. Man merkte dem Gegner die Routine an, doch unsere Jungs agierten effizient vor dem Tor und gewannen am Ende verdient mit 2:0.
Im letzten Gruppenspiel ging es gegen Viktoria Griesheim, eine weitere spielstarke Mannschaft, die ebenfalls um den Einzug ins Viertelfinale kämpfte. Es entwickelte sich ein intensives und umkämpftes Spiel mit vielen Zweikämpfen. Doch auch hier behielten unsere Adler die Oberhand und setzten sich mit 5:3 durch. Der Gruppensieg mit 9 Punkten war perfekt und gab dem Team zusätzliches Selbstvertrauen.
Im Viertelfinale wartete JSG Wehrheim. Trotz der bereits fortgeschrittenen Uhrzeit und rund drei Stunden Hallenpräsenz zeigten die Jungs keinerlei Müdigkeit. Mit einem dominanten Auftritt und einem klaren 5:1-Erfolg zogen die Adler hochverdient ins Halbfinale ein, eine starke Leistung, insbesondere angesichts der langen Turnierdauer und der inzwischen späten Stunde.
Im Halbfinale um 21:15 Uhr traf man erneut auf Hailer/Meerholz. Die Partie war zerfahren und von hoher Intensität geprägt. Meerholz ging früh in Führung, unsere Mannschaft kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zurück, erzielte ein Tor das nicht gegeben wurd obwohl der Ball klar hinter der Linie war. Trotz einschreiten der Turnierleitung über Lautsprecher, ließ der Schiedsrichter einfach weiter spielen. Glücklicherweise erzielten unsere Jungs kurz darauf den Ausgleich. In der hektischen Phase danach gab es mehrere umstrittene Entscheidungen gegen unsere Adler, die für viel Emotion auf und neben dem Feld sorgten. Der Schiedsrichter war vermutlich kein Frankfurt-Fan. Kurz vor Schluss musste unser Team zudem einen Platzverweis hinnehmen, der nicht ansatzweise Gerechtfertigt war, wodurch der Gegner einen Freistoß erfolgreich verwandelte. In Unterzahl gelang es trotz großem Einsatz nicht mehr, das Spiel zu drehen. Das Halbfinal-Aus war besiegelt und die Frustration groß.
Ohne große Pause ging es direkt ins Spiel um Platz 3. Trainer und Spieler waren sichtlich aufgewühlt, frustriert und sauer allerdings wandelten Sie ihre Energie jedoch beeindruckend auf dem Spielfeld um. Rumpenheim bekam die Entschlossenheit unserer Adler deutlich zu spüren. Mit einem furiosen 7:2-Sieg sicherte sich die Mannschaft verdient den 3. Platz.
Fazit:
Fußball ist nicht immer gerecht, das gehört zum Sport dazu. Doch unsere Adler haben einmal mehr gezeigt, wie schwer sie zu stoppen sind. Besonders bemerkenswert war die Reaktion nach der Halbfinalniederlage: Kampfgeist, Wille und Teamstärke waren bis zur letzten Minute spürbar. Neben dem dritten Platz stellte der VfL Germania Frankfurt zudem den besten Torhüter des Turniers, den Torschützenkönig sowie einen Spieler im All-Star-Team.
Auch wenn der Finaleinzug knapp verpasst wurde, hat diese Erfahrung das Team weiter wachsen lassen und auf ein neues Level gehoben. Ein langer, intensiver Turniertag aber einer, der Mut macht und stolz zurückblicken lässt.





