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D1: wichtige Erfahrung

Nur einen Tag nach dem gesicherten Aufstieg in die Kreisliga, Makkabi Frankfurt gewann zwar sein letztes Spiel, konnte aber unsere überragende Tordifferenz nicht mehr einholen, empfingen die Frankfurter Adler auf dem Mainwasen den Gruppenligisten Bayern Alzenau. Schon vor Anpfiff lag eine Mischung aus Stolz und Vorfreude in der Luft: Die Jungs hatten ihr Zwischenziel erreicht und wollten sich nun gegen einen starken Gegner beweisen.

Und das gelang zunächst eindrucksvoll. Die Adler präsentierten sich von Beginn an hellwach, mutig in den Zweikämpfen und kombinierten sich immer wieder gefährlich nach vorne. Nach knapp 5 Minuten war es dann so weit: die verdiente Führung für den VfL Germania. Ein Moment, der zeigte, dass man auch gegen höherklassige Gegner mithalten kann. Bis zur 20 Minuten sah es so aus als hätten die Adler alles unter Kontrolle.

Doch leider wendete sich das Blatt rasant. Innerhalb von nur sechs Minuten wurde das Spiel aus der Hand gegeben,  einfache Ballverluste, unnötige Fehler und mangelnde Konzentration schlichen sich ins Spiel ein. Bayern Alzenau nutzte diese Schwächen eiskalt aus und verwandelte nahezu jede Chance. Mit der Routine eines Gruppenligisten rollten sie Angriff um Angriff auf das Adler-Tor, sodass der Spielstand schnell deutlicher wurde, als es die ersten 20 Minuten vermuten ließen.

Trotz der am Ende klaren Niederlage war es eine wertvolle Erfahrung für die D1 Adler. Das Ergebnis hätte mit etwas mehr Ruhe und Konsequenz durchaus knapper ausfallen können. An diesem Tag aber passte vieles nicht zusammen – und genau aus solchen Spielen kann die Mannschaft am meisten lernen.

Positiv hervorzuheben ist das Auftreten der Gäste: Bayern Alzenau spielte nicht nur stark, sondern auch fair und sympathisch. Es war ein Duell, das geprägt war von Respekt und sportlicher Haltung, Fußball, wie man ihn sich wünscht.

Fazit:

Ein guter Test, eine wichtige Standortbestimmung und ein gelungener Vorgeschmack auf die kommenden Herausforderungen in der Kreisliga. Nach den Herbstferien geht es los und es wird definitiv spannend. Einfach wirds nicht, doch genau das ist der Reiz: Hindernisse gehören dazu, und die Adler haben schon oft bewiesen, dass sie gemeinsam jede Hürde meistern können. Und auch wenn aktuell von außen versucht wird Unruhe ins Team zu bekommen, bitte nicht vergessen:.Je mehr Widerstand von außen kommt, desto härter schlagen die Flügel des D1 Adlers.

Eingesetzt wurden (in alphabetischer Reihenfolge, Tore in Klammern: David (2), Diego, Janni (TW), Joel, Lasse (2), Levi,  Lukas, Milan, Nikolai, Paul, Paulo, Ruben – Trainer: Mauro