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9:1 Schützenfest!

Die 94er-Soma fährt den nächsten Dreier ein.

Am vergangenen Samstag bestritt unsere Soma ihr fünftes Saisonspiel. Nach dem zuvor etwas enttäuschenden Punkteverlust im Heimspiel gegen den Klassenprimus KSV Tempo (4:4 nach 4:2-Führung), und dem damit verbundenen verpassten Sprung auf Platz 1, sinnte die Elf von Coach Bernd auf Wiedergutmachung. Da Bernd die Reise zum SV Griesheim-Tarik nicht antreten konnte, stellte Co-(Spieler-)Trainer und Kapitän Amos die Mannschaft gegen die Marokkaner ein. Der langjährige Germanen-Torjäger Driss El Bakchouch stand wieder zur Verfügung, so dass der etatmäßige Sturm Driss/Stefan vorne wirbeln konnte. In der Abwehr vertraute Amos einer Dreier-Abwehrreihe mit den Innen-Verteidigern Gerald und Martin, Amos selbst spielte nach über 1,5-jähriger, verletzungsbedingter Pause, Libero. Vor der Abwehr agierte die Doppelsechs Atha und Daniel W., über außen spielten Rachid (links) sowie Riccardo (rechts) und zentral offensiv ersetzte Jan den verletzten, etatmäßigen Spielmacher Luigi, wobei Rachid und Jan stets rochierten. Im Tor spielte – wie immer – unser Keeper Bata.

Von Beginn an entwickelte die Germania viel Druck und ließ den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen zirkulieren. Das erste Tor ließ auch nicht lange auf sich warten, bereits nach wenigen Minuten hieß es 1:0 für die 94er, Torschütze: Driss. Noch während Griesheim die Ordnung suchte, zappelte die Lederkugel auch schon ein zweites Mal im Netz; Stefan wurde von Driss über links geschickt, guckte den gegnerischen Torwart aus und schob aus knapp 20 Metern mit dem Außenrist gekonnt ein – 2:0! Nach weiteren Toren von Driss und Jan und einem Gegentor ging die Germania mit einem beruhigenden 4:1 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit kamen noch Daniel D. sowie Staabi zum Zug, die sich nahtlos in das flüssige Kombinationsspiel unserer Soma einfügten. Erneut Driss mit seinem dritten und Jan mit seinem zweiten Treffer erhöhten zum zwischenzeitlichen 6:1, die letzten drei Treffer markierten Rachid, Staabi und – wer sonst? – Driss. Mit etwas mehr Konzentration und Fortune wäre gar ein zweistelliger Sieg drin gewesen, so verschoss Capitano Amos z.B. noch einen Elfmeter, weitere hochkarätige Chancen wurden auf Seiten der Germania liegen gelassen.

Der SV-Griesheim-Tarik spielte an diesem Samstag etwas konfus, die Schwachstellen konnten von der Germania aber auch gut ausgenutzt werden. Alles in allem ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Germanen, die damit Tabellenplatz 3 festigten und dem SV Sachsenhausen sowie dem KSV Tempo weiter kräftig auflauern, der SV Sachsenhausen hat darüberhinaus bereits ein Spiel mehr absolviert. Am Mittwoch erwarten wir die Soma der Frankfurter Eintracht zum Pokalfight und am Wochenende wird der Ligabetrieb mit dem Auswärtsspiel bei Weiß-Blau fortgesetzt.

(Artikel von Jan Herbert)