Driss besiegt Neu-Isenburg mit Köpfchen
Die Soma des VfL Germania 1894 bleibt auch im 3. Spiel ungechlagen
Die Vorzeichen für das Heimspiel am Samstag 15.09.2012 gegen die Spielvereinigung 03 Neu-Isenburg hätten nicht schlechter sein können. Mehr als die Hälfte des Kaders stand nicht zu Verfügung und die Verlegung des Spiels war abgelehnt worden.
Bis Freitag Abend war also nicht einmal klar ob wir mit 11 Mann gegen die Spielvereinigung antreten könnten. Glücklicherweise meldeten sich Driss, Rachid, Cosimo und unser Richie Kechter („Leute“) bereit der SOMA auszuhelfen und so konnten wir mit 12 Mann am Samstag antreten.
Zum Spiel:
Bei bestem Fussball-Wetter begann das Spiel mit vielen Nervositäten und leichten Ballverlusten auf beiden Seiten. Es kam kein Spielfluss zustande und auch Torchancen blieben in den ersten 20 Minuten Mangelware.
Dann gelang der Spielvereinigung der überraschende Führungstreffer.
Nachdem der Ball in bester Billiard-Manier vor dem Germanen-Strafraum hin und her sprang, landete er auf dem Fuß des Neu-Isenburger Stürmers der ihn per Bogenlampe zum 0:1 in die Mitte des Tores schoss. Begünstigt wurde der Treffer von der tief stehenden Sonne, die unseren Keeper Bata blendete.
Unbeeindruckt von dem unglücklichen Gegentor antwortete die Germania sofort. Auf der rechten Seite schickte Thommy den spielfreudigen Cosimo.
Dieser ließ zwei Gegenspieler geschickt aussteigen und flankte präzise auf den zweiten Pfosten, wo sein Ball in Driss einen dankbaren Abnehmer fand. Driss hatte sich zuvor geschickt von seinem Gegenspieler gelöst und köpfte den Ball freistehend zum 1:1 ins kurze Eck.
Nur wenige Minuten später hatte die Germania erneut Grund zum jubeln.
Flanke Cosimo, Kopfball Driss, Tor! Der 2:1 Führungstreffer war eine Kopie des vorangegangen Tores. Diesmal nutzte Driss einen Stellungsfehler des Neu-Isenburger Torwarts aus und köpfte den Ball über ihn hinweg ins lange Eck. „Nicht der schon wieder!“ kommentierten die Neu-Isenburger den Treffer.
Nun entwickelte sich eine aggressive und kampfbetonte Partie. So kam es in der Folge eines Zweikampfes zwischen Rachid und einem Gegenspieler zu einer Rudelbildung, die allerdings folgenlos blieb, da der Schiedsrichter den Tumult schnell wieder beruhigte ohne dabei Karten zücken zu müssen.
Ein negatives Highlight der ersten Spielhälfte war die Verletzung unseres Saschas, der bis dahin ein sehr lauf- und kampfstarkes Spiel im defensiven Mittelfeld machte. Er verletzte sich bei einer Grätsche am linken Fuß und musste sofort ins Krankenhaus (Gute Besserung!)
Für ihn kam Philipp „Piko“ ins Spiel – was sich später noch auszahlen sollte ;).
In der ersten Hälfte gab es noch zwei Tormöglichkeiten für die Germanen.
Erst scheiterte Lui mit einem Schussversuch, nach Zuspiel von Driss.
Später umkurvte Driss den gegnerischen Torwart und scheiterte jedoch mit seinem Schuss an einem mitgelaufen Verteidiger, der den Ball noch in letzter Sekunde blocken konnte.So blieb es beim 2:1 Pausenstand.
Nach der Pause spielte die Germania mutig auf und so kam der Ball über Cosimo zu Driss, der mit seinem Torschuss erst am Torwart scheiterte, dann aber im Nachsetzten das 3:1 aus halb rechter Position erzwang. Ein Tor des Willens!
Nun wurde die Partie hitziger und es kam zu einigen Fouls auf beiden Seiten.
Ein Foul an Thommy folgte erneut eine Rudelbildung, die der Schiedsrichter wieder souverän auflöste ohne Karten zücken zu müssen.
Das 4:1 erzielte Rachid nach feinem Solo-Lauf. Die Neu-Isenburger rechneten anscheinend mit einem Abspiel Rachids und attackierten ihn nicht entschlossen genug und so dribbelte Rachid in Messi-Manier bis in den gegnerischen Strafraum und platzierte den Ball aus kurzer Distanz in Rechte Eck.
Der Wille des Gegners schien gebrochen und die Partie verflachte fortan, weil beide Seiten sich entschieden das Tempo raus zunehmen.
Um so überraschender kamen die Neu-Isenburger noch einmal zu einer Torchance. Nach einer Standardsituation landet der Ball beim Neu-Isenburger Stürmer rechts in Höhe der Sechzehner-Linie. Sein erster Schuss konnte noch geblockt werden, allerdings traf er mit seinem Nachschuss in linke obere Ecke. So verkürzten die Gäste auf 4:2.
In Folge dessen entwickelte die Germania noch einmal Druck nach vorne und kam so zu Tormöglichkeiten durch Lui, Richie (der für Driss eingewechselt wurde) und Philipp, die leider ungenutzt blieben.
Trotzdem blieb die Germania Torhungrig und so gelang Philipp noch ein Treffer.
Erneut hatte Cosimo auf der rechten Seite die Verteidiger schwindelig gedribbelt und den Ball scharf auf den ersten Pfosten gespielt, wo Philipp den Ball vor dem Torwart zum 5:2 ins kurze Eck einschob.
Amos Radowitz





