F1: Es hat nicht sollen sein. Qualifikation zum Deutschland Cup verpasst.
Am 18.05.2023 hieß das große Ziel für die F1 des VfL Germania Frankfurt die Qualifikation zum Deutschland Cup am 17.06.2023 und 18.06.2023 in Frankfurt.
Nur der Turniersieger qualifiziert sich für den heißbegehrten Deutschland Cup.
Insgesamt traten 16 Mannschaften in 4 Gruppen je 4 Mannschaften gegeneinander an.
Die jeweiligen Gruppenersten und Gruppenzweiten spielten anschließend in zwei Finalgruppen gegeneinander, von denen jeweils die Gruppenersten den Einzug ins Finale erhielten.
Unter anderem traten Mannschaften wie TuS Hornau, Makkabi Frankfurt, der Gastgeber Neu-Isenburg und Hertha 03 Zehlendorf an, die mit Abstand die weiteste Anfahrt hatten.
Gruppenphase: Souveräner Auftritt und (noch) lief alles nach Plan
Zu Beginn des Turniers verlief alles nach Plan. Was die Jungs sich vorgenommen hatten, konnte auf dem Platz umgesetzt werden.
Das so wichtige erste Spiel gegen die SpVgg Oberrad II konnte mit 1-0 gewonnen und die ersten 3 Punkte auf dem Konto gutgeschrieben werden. Es war ein Spiel auf ein Tor und wenn man der Mannschaft des VfL Germania etwas vorwerfen wollte, dann war es die Chancenverwertung in diesem Spiel.
Man merkte, dass das Team von Spiel zu Spiel besser wurde und auch die Torchancen besser genutzt wurden.
Im zweiten Gruppenspiel gegen den TSV Harreshausen gab es demnach einen 4-0 Erfolg für die Germania Spieler.
Nachdem das letzte Gruppenspiel gegen Germania Weilbach mit 6-2 ebenfalls siegreich war, konnte die Gruppe als Erstplatzierter mit 9 Punkten und einem Torverhältnis von 11-2 Toren souverän abgeschlossen werden.
Finalgruppen: Niederlage gegen den vermeintlichen Angstgegner aus Hornau
Nachdem die Gruppenphase abgeschlossen war, wurden die Karten neu gemischt.
Die Erst- und Zweitplatzierten der insgesamt 4 Gruppen wurden nun in zwei Finalgruppen aufgeteilt. Die beiden Sieger der jeweiligen Finalgruppen traten dann im Finale um das Ticket zum Deutschland Cup an.
Der VfL Germania Frankfurt musste sich mit TuS Hornau, Rosenhöhe Offenbach und JSG Friedberg in einer Gruppe um den Finaleinzug messen.
Das erste Spiel dieser Finalgruppe musste gegen die Mannschaft aus TuS Hornau erfolgen.
Zur Erinnerung: Der VfL hat schon mehrfach gegen TuS Hornau gespielt und ist auch das ein oder andere Mal gescheitert. Die letzten zwei Aufeinandertreffen waren jeweils in Turnierfinalen, die TuS Hornau dann im Penatly-Schiessen für sich entschied. Man kann also von einem vermeintlichen Angstgegner sprechen.
Auf dem Platz sah es auch genau danach aus. Die Germania Jungs waren wie ausgewechselt und schienen eingeschüchtert. Leider konnte das Team ausgerechnet in diesem Spiel die gewohnte Leistung nicht abrufen. TuS Hornau nahm das Spiel in die Hand und machte der Germania Defensive viel Mühe. Hinten dagegen stand die Mannschaft aus Hornau sehr kompakt und lies fast nichts zu. Insgesamt kam Germania auf 2 Torchancen, was in so einem Spiel zu wenig ist.
Im Ergebnis ging die Mannschaft aus Hornau absolut verdient mit 2-0 vom Platz und der Traum vom Deutschland Cup war nun in weite Ferne für die Germania Jungs gerückt.
Umso bemerkenswerter war es, dass die Mannschaft sich trotzdem nicht aufgegeben hatte und in den beiden verbliebenen Spielen nochmal das Potential ausschöpfte.
Die Spiele gegen JSG Friedberg und Rosenhöhe Offenbach konnten mit 3-1 bzw. 2-1 gewonnen werden. Dies hatte leider dennoch nicht ausgereicht, da Hornau auch die anderen beiden Gruppenspiele gewonnen hatte und somit verdient ins Finale rückte. Der VfL Germania war somit als Zweitplatzierter leider ausgeschieden.
Sieger und somit qualifiziert für den Deutschland Cup wurde das Team des TuS Hornau in einem spannenden Finale gegen Hertha 03 Zehlendorf.
Fazit
Von 6 Spielen nur eins verloren, ansonsten alle gewonnen, aber dennoch leer ausgegangen. Die Jungs müssen lernen zu zeigen was sie können, wenn es darauf ankommt. Es wird sicherlich bald wieder eine Möglichkeit geben, um dies unter Beweis zu stellen.
Eingesetzt wurden (in alphabetischer Reihenfolge, Tore in Klammern): Bodden, Danyel (1), Elyas (2), Konstantin (2), Liam (10), Lonis, Lukas, Mikael, Rafael, Yannick, Eigentor (1) – Trainer: Aron/Yonas/Florence





